Über mich

"Man kann seine Umgebung aus verschiedenen Winkeln betrachten. Bei mir ist diese Perspektive halt janschpezial."

Wahrscheinlich ist es kein Zufall, daß ich beruflich immer wieder beim Radsport lande.

Meine Begeisterung für die Friedensfahrt und für „Täve“ Schur haben mich als Kind ans Radio gefesselt und den immer sehnlicher werdenden Wunsch genährt, Journalist zu werden und über Männer wie ihn zu berichten. Schon 2 Jahre nach meinem Einstieg beim Fernsehen der DDR bekam ich die Chance dazu. Das empfand ich als eine Wahnsinns-Ehre. 1991 habe ich erstmals bei Eurosport Etappen von der Tour de France kommentiert, später für den Sender DSF (heute Sport 1) den Giro begleitet und die Vuelta kommentiert.

Immer habe ich versucht, die Abhängigkeit der Rennfahrer von ihren Rennställen, den Veranstaltern und Verbänden sichtbar zu machen. Darum ist mir ihre Darstellung im Buch von Andre Reuze so sympathisch. Er setzt sich kritisch auseinander mit den Umständen, aber er verteidigt die Rennfahrer. Vielen von Ihnen wurde in der Zeit des Exorzismus in der Berichterstattung unrecht getan. Mit diesem Hörbuch möchte ich ihnen einen Platz in unserer Mitte geben.